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18.07.2019 News

8. Jenaer Sportmanagement-Tagung "eSport: Revolution im Sport?"

Die Sportökonomen der Friedrich-Schiller-Universität Jena veranstalten am 6. September 2019 die 8. Sportmanagement-Tagung. Ziel der Tagung ist es, mit den Vorträgen und den sich anschließenden Diskussionen unterschiedliche Einblicke in die gegenwärtigen Entwicklungen des E-Sports im Amateur- und Profibereich zu geben.

Die aktuelle Situation des E-Sports in Deutschland steht im Blickpunkt der 8. Jenaer Sportmanagement-Tagung, die am Freitag, dem 06. September 2019 ab 14:30 Uhr in den Rosensälen der Friedrich-Schiller-Universität Universität Jena stattfindet (Philosophenweg 20, 07743 Jena). Die Anmeldung zur Tagung erfolgt unter www.sportmanagement.uni-jena.de/Tagung/Anmeldung.html. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird ein kleiner Unkostenbeitrag (u.a. für Verpflegung) erhoben.

Nachdem die Veranstaltung durch das Grußwort von Prof. Dr. Daumann (FSU Jena) eröffnet wird, hält Hans Jagnow (Präsident des eSport-Bundes Deutschland e.V) den Keynote-Vortrag über Herausforderungen und Perspektiven des E-Sports. Im ersten Vortragsblock liegt der Fokus auf dem organisierten Sport. Dazu werden Dr. Rolf Müller (Präsident des Landessportbundes Hessen e.V.), Philipp Brückner (Vorstand Leipzig eSport e.V.) und Dr. Markus Lauff (1. Vorsitzender TSV 1895 Offersheim e.V.) Einblicke in den E-Sport aus Sicht traditioneller Sportorganisationen präsentieren. Im Rahmen des zweiten Vortragsblocks werden Professionalisierungstendenzen des E-Sports in den Vorträgen von Jan Pommer (DVR Wirtschaftsdienste und Beteiligungs GmbH), Christopher Schielke (Bereich E-Sport VfL Wolfsburg-Fußball GmbH) und Andreas Schaetzke (PENTA Entertainment UG) thematisiert. Am Ende der Veranstaltung findet die Verleihung des DOSB-Stipendiums 2019 statt. Daran schließt sich eine gesellige Runde an, die dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Erfahrungsaustausch der Teilnehmer dient.

Weitere Informationen zur Tagung sowie das detaillierte Tagungsprogramm finden Sie hier.

 

VSD-INTERVIEW MIT JAN POMMER (Referent bei der 8. Jenaer Sportmanagement-Tagung)

 

1. Inwieweit lassen sich Beobachtungen aus den letzten 20 Jahren auf das Phänomen eSport übertragen?

Sportmanagement ist Sportmanagement. Und eSport ist Sport, nicht nur, weil es sich so nennt. Allerdings: eSport ist enorm viel schneller, disruptiv. eSport macht einfach. Rock´n Roll meets Freejazz statt Klassik, wenn man so will. Was bedeutet das für den Sport? Der Sport kann sehr viel lernen, was Geschwindigkeit und Mut zum Ausprobieren angeht.

2. Welche Besonderheiten stechen hervor?

Schnellbootmentalität, statt Tankerdenken. Mut zur Lücke und zum Fehler. Und: Komplette Messbarkeit und direktes Userfeedback. Viel von dem, was eSport prägt, ist in den Communities entstanden und nicht am grünen Tisch wohlerwogen worden.

3. Mit Ihren 20 Jahren Erfahrung, wie schätzen Sie die Zukunft des eSport ein?

Es geht so steil aufwärts und das noch lange Zeit, dass sich jeder Beteiligte beizeiten mit Sauerstoffmasken ausrüsten möge.