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§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr...

Der Verband führt den Namen „Verband für Sportökonomie und Sportmanagement in Deutschland“. Nach seiner Eintragung ins   Vereinsregister   führt  er   den Zusatz

„e.V.“. Der Verband hat seinen Sitz in Heidelberg. Das Geschäftsjahr beginnt mit dem 1. Januar eines jeden Jahres und endet am 31.12 des Jahres.

§ 2      Zweck des Verbandes

(1)   Zweck des Verbandes ist

-     die Förderung des  Faches  Sportökonomie in Wissenschaft und akademischer Lehre,

-     die  Unterstützung   der   beruflichen Arbeit

von Sportökonomen und Sportmanagern,

-     die Darstellung des Faches Sportökonomie, seiner Leistungen und der Leistungen seiner Vertreter in der Öffentlichkeit sowie bei Be- hörden und Organisationen,

-     die Zusammenarbeit mit Behörden sowie öf-

fentlichen und privaten Institutionen, die für sportökonomische Frage- und Aufgaben- stellung Bedeutung besitzen,

-     die Zusammenarbeit mit und die Pflege  von

Verbindungen zu ähnlichen Einrichtungen mit gleichgerichteter Interessenlage im In- und Ausland, insbesondere zu Alumni- Vereinen

-     Weiterbildung der Mitglieder durch geeigne- te Maßnahmen,

-     Vertretung der deutschen Sportökonomen sowie Beratung und Unterstützung in Fra- gen der Ausbildung und der beruflichen Praxis,

-     die Pflege von Verbindungen zwischen den Mitgliedern und

-     die Einrichtung von Arbeitskreisen zu be- stimmten Themen.

(2)    Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Veranstaltungen zur Fort- und Weiterbildung, Sammlung anlässlich von Kongressen (z.B. in Heidelberg, Köln, Mün- chen), Archivierung und Weitergabe relevanter Informationen, Einrichtung einer Homepage (vsd-online.de) und weiterer Maßnahmen.

(3)     Der Verband für Sportökonomie und Sportmanagement in Deutschland verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnüt- zige   Zwecke   im   Sinne   des  Abschnittes

„Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgaben- ordnung in der jeweils gültigen Fassung.

(4)     Der Verband für Sportökonomie und Sportmanagement in Deutschland ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(5)   Mittel des Verbandes dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet wer- den. Die Mitglieder erhalten keine Zuwen- dungen aus Mitteln des Vereins.

(6)    Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3    Mitgliedschaft

(1)  Mitglieder des Verbandes können na- türliche und juristische Personen werden, deren Aufgaben und Ziele mit denen des Verbandes in Einklang stehen und die sich für die Verwirklichung dieser Ziele einset- zen wollen.

(2)  Die Aufnahme in den Verband ist schriftlich zu beantragen. Über die Auf- nahme entscheidet der Vorstand.

(3)  Gegen die ablehnende Entscheidung kann innerhalb eines Monates nach der Entscheidung Berufung zur nächsten or- dentlichen Mitgliederversammlung einge- legt werden.

(4)  Mit der Aufnahme in den Verband er- kennt das Mitglied die Verbandssatzung  an.

(5)  Nach der Aufnahme gewährleistet das Mitglied die Aktualität seiner Daten und insbesondere der Email-Adresse

im Online-Mitglieder-Bereich des Internet- auftritts www.vsd-online.de durch eigen- ständige Tätigkeit.

§ 4    Mitgliedsbeiträge

Es wird ein regelmäßiger Mitgliedsbeitrag erhoben. Die Höhe variiert je nach Mit- gliedsart: Basismitglied, Premiummitglied, Companymitglied, Ehrenmitglied. Die Hö- he  der  Beiträge  regelt  eine  Beitragsordnung. Über diese hat die ordentliche Mit- gliederversammlung mit einfacher Mehr- heit der anwesenden Mitglieder zu ent- scheiden.

§ 5    Austritt

(1)  Der Austritt aus dem Verband ist nur zum Ende des Geschäftsjahres möglich. Die Austrittserklärung muß schriftlich per Einschreiben drei Monate vor Ablauf des Geschäftsjahres an den Vorstand erfolgen.

(2)  Ein ausgetretenes Mitglied hat keinen Anspruch auf das Verbandsvermögen.

§ 6    Ausschluss

(1)  Ein Mitglied kann durch Vorstandsbe- schluss ausgeschlossen werden, wenn es das Ansehen des Verbandes schädigt, der Satzung zuwiderhandelt, Beschlüsse des Verbandes nicht befolgt oder den Jahres- beitrag trotz einfacher Aufforderung nicht entrichtet. Die Aufforderung kann durch Telefonat oder Email oder Fax oder Brief erfolgen. Der Vorstandsbeschluss kann per Email, in Online-Sitzungen, schriftlich oder persönlich durch mindestens zwei Vor- standmitglieder erfolgen.

(2)  Vor der Beschlussfassung ist dem Mit- glied unter Fristsetzung von 14 Tagen von Seiten des Vorstandes Gelegenheit zu ge- ben, sich zum Sachverhalt zu äußern. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem auszu- schließenden Mitglied durch Telefonat oder Email oder Fax oder Brief bekanntzuma- chen.

(3)  Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederver- sammlung zu. Die Berufung muss inner- halb von einem Monat ab Zugang des Aus- schließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich per Einschreiben eingelegt wer- den. Bei rechtzeitiger Berufung entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederver- sammlung  über  den  Ausschluss.  Für  die

Ablehnung der Berufung ist eine Zweidrit- telmehrheit der anwesenden Mitglieder er- forderlich. Wird Berufung nicht oder nicht rechtzeitig eingelegt, gilt dies als Unterwer- fung unter den Ausschließungsbeschluss, so dass die Mitgliedschaft als beendet gilt.

§ 7    Organe des Verbandes

Verbandsorgane sind

- der Vorstand,

- Beiräte des Vorstandes,

- Regionenvertretungen

- Arbeitskreise,

- die Mitgliederversammlung.

§ 8    Vorstand

(1)   Den Mitgliedern des Vorstandes obliegt die Leitung und Geschäftsführung des Ver- bandes.

(2)   Der Vorstand besteht aus

- dem Vorsitzenden,

- dem stellvertretenden Vorsitzenden,

- dem Vorstand Finanzen

(Kassenwart),

- dem Vorstand Marketing

- dem Vorstand Kommunikation

(Schriftführer und Pressesprecher)

(3)    Die Mitglieder des Vorstandes werden jeweils für zwei Jahre von der Mitglieder- versammlung durch „Handaufheben“ o- der geheim gewählt, wenn das die Ver- sammlung auf Antrag mit 20% der anwe- senden Mitglieder jeweils beschließt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Sämtliche Vor- standsmitglieder bleiben auch nach dem Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.

(4)      Die erste Neuwahl nach der Grün- dungsversammlung findet in der ordentli- chen Mitgliederversammlung 1998 statt.

(5)   Der Vorstand kann sich bei Bedarf eine verbindliche Geschäftsordnung geben.

§ 9    Aufgaben der Organe

§ 9a  Aufgaben des Vorstandes

(1)  Dem Vorstand obliegt die Leitung des Verbandes. Er ist für alle Angelegenheiten zuständig, die nicht durch die Satzung ei- nem anderen Vereinsorgan übertragen worden sind.

(2)  In seinen Wirkungskreis fallen insbe- sondere folgende Angelegenheiten:

a)          die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;

b)         die Vorbereitung der Mitgliederver- sammlung;

c)          die Einberufung und Leitung der ordent- lichen und außerordentlichen Mitglie- derversammlungen;

d)         die ordnungsmäßige Verwaltung der Vereinsfinanzen;

e)          die Vorbereitung von Tagungen und sonstigen Veranstaltungen und deren Durchführung;

f)            jederzeitige Berufung von (wissenschaft- lichen) Beiräten, Arbeitskreissprechern und Arbeitskreisen/Ausschüssen und Regionenvertretern.

§ 9b Aufgaben der Beiräte, Arbeitskreisen, Regionenvertreungen, u.ä.

(1)    Die Aufgaben der nach § 9a 2 f) einbe- rufenen Personen und Ausschüsse ist aus- schließlich die Beratung und Unterstützung des Vorstandes in der Verwirklichung der Satzungsziele.

(2)   Sie üben ihr Amt ehrenamtlich aus.

(3)     Die Beiräte, Arbeitskreise und Regio- nenvertreungen können sich in Absprache des Vorstandes Geschäftsordnungen ge- ben.

§ 9c Aufgaben und Funktion der Mit- gliederversammlung

 

Die Aufgaben und Funktion der Mitglieder- versammlung ergeben sich aus § 12 ff.

Hinweis auf § 3 (5): Die Mitgliederver- sammlung ist nur funktionsfähig mit aktu- ellen Mitgliederdaten im passwortgeschütz- ten Online-Mitglieder-Verzeichnis unter www.vsd-online.de. Dies erfordert die ei- genständige Aktualisierung durch die Mit- glieder.

§ 10 Geschäftsführung und Vertretung des Vorstandes

(1)  Alle Vorstandsmitglieder bilden den Vorstand i.S. des § 26 Abs. 2 BGB. Sie ü- ben ihr Amt ehrenamtlich aus. Dem Vor- stand obliegt die Führung des Verbandes. Er vertritt den Verband gerichtlich und au- ßergerichtlich in allen Verbandsangelegen- heiten, soweit erforderlich, nach Maßgabe der Beschlüsse der Mitgliederversamm- lung.

(2)  Vertretungsberechtigt sind der Vorsit- zende oder der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam mit einem weiteren Vorstands- mitglied.

(3)  Der Vorsitzende führt den Vorsitz im Vorstand. Ist der Vorsitzende verhindert, wird er durch den stellvertretenden Vorsit- zenden vertreten.

§ 11 Verfahrensordnung für die Be- schlüsse anlässlich von Vorstands- sitzungen

 

(1)       Vorstandssitzungen finden mindestens einmal jährlich statt.

(2)      Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder in einfacher Form eingeladen sind. Die Einladung zu den Vorstandssitzungen erfolgt durch den Vor- sitzenden oder den stellvertretenden Vorsit- zenden unter Einhaltung einer Frist von  14 Tagen unter Bekanntgabe einer vorläufigen Tagesordnung.

Ist ein persönliches Treffen nicht möglich, so sind die Tagesordungspunkte online und in schriftlicher Form abzustimmen. Min- destens drei Vorstandsmitglieder, darunter der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende oder der Vorstand Finanzen müssen abstimmen.

(3)     Beschlüsse werden mit einfacher Mehr- heit gefasst. Falls es zu Stimmengleichheit kommen sollte, entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Die Vorstandssitzungen sind zu protokollieren. Das Protokoll ist vom Protokollanten und vom Vorsitzenden oder dem stellvertretenden Vorsitzenden zu un- terschreiben.

§ 12  Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie besteht aus den in § 3 Abs. 1 genannten Mitgliedern.

§ 13  Ordentliche Mitgliederversammlung

(1)   Einmal im Jahr ist eine ordentliche Mit- gliederversammlung einzuberufen. Sie wird von dem Vorsitzenden oder dem stell- vertretenden Vorsitzenden einberufen. Die Einberufung erfolgt per Email über die Da- ten im Online-Mitgliederverzeichnis unter www.vsd-online.de und erfolgt mit einer Frist von mindestens vier Wochen. Zusätz- lich wird die Mitgliederversammlung im öf- fentlich zugänglichen Bereich des Online- auftritts (www.vsd-online.de) bekannt ge- geben.

(2)     Der Einladung ist eine vorläufige Ta- gesordnung beizufügen.

(3)     Jedes Mitglied hat das Recht, Anträge zur Tagesordnung zu stellen. Anträge auf Änderung oder Ergänzung der Tagesord- nung müssen spätestens 7 Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand in schriftlicher Form eingegangen sein. Vor- aussetzung  ist,  dass  sie in  den Zuständig-keitsbereich der Mitgliederversammlung fallen.

(4)       Die endgültige Tagesordnung wird, nach rechtzeitigem Eingang von Anträgen auf Änderung und Ergänzung, vom Vor- stand erstellt und den Mitgliedern am Tag der Mitgliederversammlung bekannt gege- ben.

§ 14 Außerordentliche Mitgliederver- sammlung

 

(1)  Die außerordentliche Mitgliederver- sammlung besteht aus den in § 3 Abs. 1 der Satzung genannten Mitgliedern. Sie tagt je nach Bedarf.

(2) Ihre Einberufung durch den Vorstand wird erforderlich, wenn

a)          das Verbandsinteresse es erfordert (vgl.

§ 36 BGB);

b)         die Mehrheit des Vorstandes es ver- langt;

c)          mindestens ein Drittel der stimmberech- tigten Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt (vgl. §37 BGB). Der Antrag ist an den Vorstand zu richten. In ihm müs- sen die zu behandelnden Tagesord- nungspunkte bezeichnet sein. Bezugs- punkt für die Feststellung eines Drittels ist der Mitgliederbestand zu Beginn des Geschäftsjahres, in dem die außeror- dentliche Mitgliederversammlung einzu- berufen ist. Die Durchführung der bean- tragten außerordentlichen Mitglieder- versammlung muß innerhalb von 10 Wochen nach Eingang des Antrages beim Vorstand erfolgen. Der Einberu- fung sind die Tagesordnungspunkte bei- zufügen.

(3) Die außerordentliche Mitgliederver- sammlung wird von dem Vorsitzendem o- der dem stellvertretenden Vorsitzenden ein- berufen. Die Einberufung erfolgt analog  der Einladung zur ordentlichen Mitglieder- versammlung - siehe §13 (1) - jedoch mit einer Frist von mindestens zwei Wochen.

15  Aufgaben der Mitgliederversammlung

(1)        Zuständigkeiten bzw. Aufgaben der Mit- gliederversammlung sind:

a)                       Beratung und Beschlussfassung von einge- brachten Anträgen, wenn dies der Vorstand wünscht;

b)                     Diskussion der Berichte und Aussprache;

c)                       Entgegennahme des Berichts der Kassen- prüfer mit Aussprache;

d)                     Entlastung des Gesamtvorstandes;

e)                       Festsetzung der Mitgliedsbeiträge;

f)                           die Bestellung (Wahl) und Amtsenthebung (Abwahl) der Mitglieder des Vorstandes;

g)                     die Bestellung (Wahl) der Kassenprüfer. Diese müssen Mitglieder des Vereins sein und dürfen nicht dem Vorstand angehören. Es werden 2 Kassenprüfer bestellt. Die Amtszeit beträgt 2 Jahre; Wiederwahl ist möglich;

h)                     die Entscheidung über den Einspruch von Mitgliedern gegen den Ausschluss aus dem Verband;

i)                             die Beratung, Diskussion und die Be- schlussfassung über sonstige auf der Ta- gesordnung anstehende Fragen, zu denen der Vorstand dies aus besonderen Gründen wünscht.

 

(2)       Die Mitgliederversammlung ist öffentlich. Der Versammlungsleiter kann aber aus be- sonderem Anlass Gästen oder Medienvertre- tern den Zutritt zu den Mitgliederversammlun- gen verwehren.

§ 16 Verfahrensordnung für die Mitglie- derversammlung

(1)       Die Mitgliederversammlung ist unab- hängig von der Zahl der erschienenen Mit- glieder immer beschlussfähig.

(2)       In der Mitgliederversammlung hat je- des Mitglied nur eine Stimme.

(3)       Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied als Ver- sammlungsleiter geleitet.

(4)        Die Beschlüsse in der Mitgliederver- sammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst, es sei denn die Satzung bestimmt Abwei- chungen von diesem Verfahren.

(5)        Die Beschlussfassung über Satzungs- änderungen bedarf der 2/3-Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Stimmberechtigten.

(6)     Finden Vorstandsumwahlen (Neu- oder Ergänzungswahlen) statt, so kann der Vor- stand oder der Versammlungsleiter einen Wahlleiter für die Wahl des Vorstandes o- der auch für den gesamten Wahlvorgang berufen.

Stehen außer den bisherigen Vorstandsmit- gliedern keine weiteren Kandidaten zur Verfügung, so kann die Mitgliederver- sammlung die Wiederwahl in einem Durchgang beschließen und vornehmen, auch wenn sich - abgesehen von der Per- son des Vorsitzenden - eine andere Ämter- verteilung ergibt.

(7)       Gewählt ist jeweils, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt. Erhält kein Bewerber in diesem Wahlgang die absolute Mehrheit, so findet unmittelbar im Anschluss eine Stich- wahl unter den Bewerbern statt. Zur Stich- wahl stellen sich die beiden Bewerber, die beim ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten haben. Ergibt sich bei mehreren Bewerbern im ersten Wahlgang Stimmen- gleichheit, wird die Stichwahl um weitere Kandidaten erweitert.

Bei einer Stichwahl ist der Bewerber ge- wählt, der von den gültigen Stimmen die höchste Stimmenzahl erhält. Ist die  Zahl der Stimmen gleich, wird die Wahl wieder holt bis eine Mehrheit entsteht. Sollte trotz wiederholter Wahlvorgänge keine Mehrheit entstehen, wird die Wahl im Rahmen einer außerordentlichen  Mitgliederversammlung auf Basis der Vorgaben aus § 14 ff ver- schoben.

(8)     Die Wahl der Beisitzer erfolgt in einem gemeinsamen Wahlgang. Gewählt sind die Kandidaten mit der höchsten, der zweit- höchsten und der dritthöchsten Stimmen- zahl.

(9)     Wahlvorschläge für den Vorstand kön- nen von allen Mitgliedern bis spätestens vierzehn Tage vor dem Termin der Mit- gliederversammlung schriftlich beim Vor- stand eingereicht werden.

(10)             Die Mitgliederversammlung kann Abweichungen von diesem Verfahren beschließen.

§ 17 Protokollierung der Mitgliederver- sammlungen

(1)  Die in der Mitgliederversammlung ge- fassten Beschlüsse sind zu protokollieren.

 

(2)  Die Richtigkeit und Vollständigkeit des Protokolls ist vom Protokollführer und  vom Versammlungsleiter mit Unterschrift zu bestätigen. Das Protokoll muss außer- dem Ort, Datum, Tageszeit (Beginn/Ende) und die jeweiligen Beschluss- und Abstim- mungsergebnisse enthalten.

§ 18  Auflösung

(1)   Die Auflösung des Verbandes kann nur in einer ordentlichen oder außerordentli- chen Mitgliederversammlung mit einer 3/4 Mehrheit der anwesenden Stimmberechtig- ten beschlossen werden.

(2)    Bei Auflösung des Verbandes oder bei Wegfall steuerbegünstigender Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwe- cken zu verwenden.

(3)     Beschlüsse über die künftige Verwen- dung des Vermögens dürfen erst nach Ein- willigung des Finanzamtes ausgeführt wer- den.